Poloshirts und T-Shirts für Herren

Die lässigen Allrounder: Poloshirts und T-Shirts für Herren

Vom Unterhemd zum unverzichtbaren Modeaccessoire: Auf lässige T-Shirts will heute kein Mann mehr verzichten. Poloshirts tragen Herren heute ebenfalls nicht mehr nur zum Sport, sondern kombinieren sie zum trendigen Preppy-Look und zum sportiven Freizeit-Outfit. In dieser Saison sind dabei sowohl klassische Farben als auch farbenfrohe Prints erlaubt.

Vom Unterhemd zum Kult-Objekt: Das T-Shirt

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt es als äußerst unfein, ein T-Shirt als Oberkleidung zu tragen. Doch spätestens seit Marlon Brando 1951 im körperbetonten T-Shirt in „Endstation Sehnsucht“ auf den Leinwänden erschien und James Dean 1955 in „…Denn sie wissen nicht, was sie tun“ ein weißes T-Shirt trug, hielt das kurzärmelige, knopflose Hemd Einzug in die Popkultur.

Das Rundhals-Shirt, Crew Neck genannt, gibt es in der heute bekannten Form seit 1932. In diesem Klassiker machen modebewusste Herren auch heute noch eine gute Figur. Aber natürlich lassen sich die Designer auch für das T-Shirt immer wieder etwas Neues einfallen. In dieser Saison kommen Herren-T-Shirts in geraden Schnittformen daher, die vorrangige Passform ist körperbetont, aber locker. Zur angesagten Skinny Jeans kombinieren Herren dagegen entweder ein eng geschnittenes T-Shirt oder ein Oversize-Shirt für einen modischen Lagenlook. An kühleren Tagen passt dazu eine Bomberjacke.

Die aktuelle T-Shirt-Mode richtig kombinieren

T-Shirts gehören zum legeren Freizeitlook. Je nach Branche können Herren sie im Sommer auch ins Büro tragen, zum Beispiel unter einem sportlichen Sakko zur Stoffhose. Ist das T-Shirt am Arbeitsplatz erlaubt, sollte es möglichst einfarbig sein. In der Freizeit dürfen Herren das T-Shirt wieder in die Hose stecken. Allerdings nur zur sommerlichen Stoffhose mit Bundfalten. Zur Jeans tragen Männer ihre T-Shirts weiterhin über der Hose.

Lässig für den Sommer sind einfarbige T-Shirts mit tiefem V-Ausschnitt, wie sie Drykorn präsentiert. Mit klassischen Farben wie Schwarz und Weiß machen Herren auch in diesem Sommer nichts falsch. Blautöne in allen Varianten und gedecktes Rot ergänzen die Farbpalette. Neben Streifen sind auch plakative Drucke erlaubt: Labels wie Diesel und Stone Island zeigen 2017 Crew-Neck T-Shirts mit prägnanten Motiven. Wer es klassischer mag, findet in unserem Onlineshop zudem T-Shirts von Boss Orange und Hugo. Sportive Designs zeigen Shirts von Tigha z.B. mit coolen Prints in zerlaufener Optik.

Sportliche Poloshirts in angesagten Designs

Gerippter Kragen, gerippte Ärmel und elastischer Bund: Das sind die klassischen Merkmale des Poloshirts. Polohemden trugen Herren tatsächlich zunächst beim Polo. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen sie in Indien als Sportbekleidung in Mode. Tennisspieler René Lacoste brachte das Poloshirt mit seinem Markenzeichen, dem Krokodil, heraus und machte es weltweit populär.

Das klassische Poloshirt besteht aus Baumwoll-Pikee. Die Ärmel enden etwa zehn Zentimeter über dem Ellbogen. Ein gut sitzendes Poloshirt liegt körperbetont, aber locker an und endet auf Höhe der Hüften. Poloshirts kommen traditionellerweise einfarbig oder gestreift daher. Derartige Designs finden Herren zum Beispiel in den Kollektionen von Boss Green – hier mit auffälligen Streifen am Kragen und an den Ärmeln – Hugo Boss und Gant. Poloshirts dürfen in dieser Saison aber auch farbenfroh ausfallen.

Labels wie PME Legends präsentieren Polos im modischen Cold Dyed Look. Beim Cold-Dye-Verfahren wird das Polo-Shirt in kaltem Wasser stückgefärbt: Das bereits zusammengenähte Kleidungsstück wird eingefärbt, nicht der unverarbeitete Stoff. An den Nähten und Knopfleisten des Shirts findet sich eine hellere Farbgebung, da die Farbe an diesen Stellen nicht so tief in das Material eindringen kann. An den Rändern des Polohemds ist die Farbe etwas stärker und dunkler. Dabei entstehen besonders interessante Färbungseffekte, die perfekt in den modernen Vintage- oder Used-Look passen.

Gant und Boss Orange setzen hier auf den Washed Look. Das fertige Polo wird in diesem Arbeitsschritt nochmals einer starken Waschung unterzogen. Dadurch verblasst die Farbe leicht und wirkt etwas weniger knallig. So entsteht eine schöne sommerliche Optik in der auch kräftige Farben willkommen sind, die in gewaschener Optik etwas milder ausfallen. Ausdrucksstarke Farben, wie sie die Polos von Brax und Ragman zeigen, passen ebenfalls hervorragend in den Sommer – doch auch Pastelltöne sind erlaubt. Auf den sportlich-klassischen Trikotstil setzt Aeronautica Militaire. Darüber hinaus entdecken Sie in unserem Onlineshop hochwertige Polohemden von März München, Stone Island und Boss.

So kombinieren Herren modische Poloshirts

Genau wie das T-Shirt ist das Polohemd in erster Linie dem Freizeitlook vorbehalten. Einige Firmen erlauben die legere Kleidung auch im Job. Als Abendgarderobe ist das sportliche Poloshirt nicht geeignet. Stilbewusste Herren tragen das Polohemd zur Jeans, zur Chino oder zur Khaki. Für den modischen Preppy-Look kombinieren Männer beispielsweise Polos mit breiten Streifen zu College-Pullovern, Chinos und Loafers. Sommerlich-bunte Polos passen hervorragend zur Blue Jeans oder zur einfarbigen Bermuda.

Ob die Knöpfe offen bleiben oder bis auf den obersten Knopf geschlossen werden, bleibt ganz dem individuellen Geschmack überlassen. Einen modischen Fauxpas gilt es allerdings zu vermeiden: Der Kragen des Poloshirts bleibt immer unten. Meist wird es nicht in die Hose gesteckt, da Polos häufig zum lässig-sportlichen Freizeit-Look getragen werden. Zu einem klassischen Look wirkt ein in die Hose gestecktes Polohemd jedoch sehr gepflegt und ist keinesfalls ein No-Go oder unpopuläres Überbleibsel der 80er Jahre. Sean Connery hat es bereits 1965 als James Bond in „Dr. No“ vorgemacht – auch heute noch ein zeitloser Stil, der legere Eleganz verkörpert.

Wer diese Tipps beachtet, macht sowohl im T-Shirt als auch im Poloshirt einen lässigen Eindruck.

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